Marcus Kundisch
"Manche Wege gehen wir zu Fuß, andere in unserem Herzen.
Und was wir dabei erleben, prägt uns, manchmal leise, manchmal tief."

🧭 Mein Weg

...verlief alles andere als geradlinig. Ein Wechselspiel von "Versuch und Irrtum". So darf es auch sein. 
Nach dem Abitur fand ich früh meinen einstigen Wunschberuf als Meteorologe. Später leitete ich Kinder- und Jugendfreizeiten, dann wurde ich Lehrer. Ich lebe meine Leidenschaft, Menschen auf ihren Wegen zu begleiten.

Nach einigen Jahren in der Schule - bei den Grundpfeilern unserer leistungsorientierten Gesellschaft - wurde mir klar: ich möchte frei von Bewertung arbeiten, Wege von Menschen nicht messen, sondern ermöglichen. Ich stieg aus dem Lehrberuf aus und lebe nun eine Haltung, die mich erfüllt.

🧾 Kurzvita

1989 geboren in Dresden

2008 Abitur

2008–2014 Studium der Meteorologie an der Universität Leipzig
Abschluss: Master of Science

2012–2013 Mentor und Seminarleiter an der Universität Leipzig

2014–2016 Wettervorhersage und Moderation für MeteoGroup und kachelmannwetter.com

2012–2019 Betreuer und Reiseleiter für Kinder- und Jugendfreizeiten

Seit 2017 wohnhaft in Chemnitz

2017–2025 Lehrer an Oberschulen über den Seiteneinstieg

2025 Ausbildung zum geprüften Mediator & Familienmediator

2025 Ausbildung zum zertifizierten Potenzialentfaltungscoach nach Gerald Hüther

🫶 Mein Menschenbild

Potenzial ist das noch nicht gelebte Können eines Menschen. Entfaltung geschieht nicht durch Druck, Belehrung oder Bewertung, sondern in sicheren, wertschätzenden Beziehungen.

Viele Konflikte entstehen aus Bedürftigkeit: Anpassung, Angst, Perfektionismus, Macht oder Rückzug.

Entwicklung bedeutet, sich aus diesen Verwicklungen zu befreien, hin zu Lebendigkeit, Selbstwirksamkeit und innerer Freiheit.

 

Meine Haltung

Ich schaffe Rahmenbedingungen für Selbstorganisation, denn Entwicklung lässt sich nicht erzwingen, sie geschieht, wenn die Bedingungen stimmen.

Ich begleite allparteilich, klar und respektvoll. Ich verstehe mich nicht als Lehrer, Trainer oder „Problemlöser“. Ich bewerte nicht, ich pathologisiere nicht, ich therapiere nicht.

Erfolg messe ich nicht in „Sieg“ oder „Durchsetzung“, sondern darin, ob Verständigung möglich wird und ob Menschen wieder handlungsfähig werden. Anliegen wiegen mehr als Ziele.

 

🌿 Gesellschaftliche Vision

Ich setze mich ein für eine Kultur des Miteinanders, in der Menschen sich als Subjekte begegnen, nicht als Mittel zum Zweck. Eine Kultur, in der...

  • Wertschätzung selbstverständlich ist
  • Entwicklung wichtiger ist als Bewertung
  • Konflikte nicht verdrängt, sondern geklärt werden
  • Gemeinschaft durch Verbundenheit statt Konkurrenz stark wird.

Besonders Schulen brauchen diesen Wandel. Dort entscheidet sich, ob junge Menschen lernen, sich anzupassen, oder ob sie lernen, sich selbst zu entfalten.

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