Haltung zeigen in herausfordernden Zeiten.
Schule liegt mir seit vielen Jahren am Herzen. Erst war ich selbst Lehrer, heute begleite ich Schulleitungen, Lehrkräfte, Jugendliche und Eltern als Coach und Mediator.
Das Deutsche Schulbarometer 2026 hat gezeigt, wie groß der Handlungsbedarf ist:
- 46 Prozent der Lehrkräfte erleben das Verhalten ihrer Schülerinnen und Schüler als eine der größten Herausforderungen ihres Berufsalltags.
- 36 Prozent fühlen sich mehrmals pro Woche oder sogar täglich erschöpft.
- Gleichzeitig wünscht sich fast jede zweite Lehrkraft mehr Unterstützung im Umgang mit psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen.
Auch die Perspektive der jungen Menschen ist deutlich:
- Jedes vierte Kind zeigt psychische Auffälligkeiten.
- Ein Drittel der Jugendlichen erlebt mindestens einmal im Monat Schikanen durch Mitschüler.
- Drei Viertel wünschen sich mehr Mitbestimmung bei Unterricht und Prüfungen.
Diese Zahlen erzählen nicht von einzelnen Problemen. Sie zeigen, wie eng Verhalten, Belastung, Beziehungen, Führung und Schulkultur miteinander verbunden sind.
Mentale Gesundheit entsteht nicht durch ein weiteres Methodenpaket. Sie braucht Menschen, die einander zuhören, Zusammenhänge verstehen, Grenzen achten und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wo ich Schulen unterstütze
Schulleitungen begleiten
Schulleitungen stehen zwischen Verantwortung, Erwartungen und unterschiedlichen Interessen. In vertraulichen Gesprächen sortieren wir komplexe Situationen, klären die eigene Rolle und entwickeln nächste Schritte, die fachlich tragfähig und persönlich stimmig sind.
Mögliche Anliegen:
Entscheidungen in schwierigen Situationen treffen, Konflikte im Kollegium einordnen, herausfordernde Gespräche vorbereiten, Veränderungen begleiten und die eigene Handlungsfähigkeit bewahren.
Lehrkräfte und Berufseinsteiger stärken
Lehrkräfte sollen Orientierung geben, Beziehungen gestalten, Grenzen setzen und zugleich den unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht werden. Besonders am Anfang des Berufslebens kann daraus schnell das Gefühl entstehen, nie genug zu sein.
Ich schaffe Raum für Austausch und Selbstklärung, ohne zusätzlichen Druck und ohne Methodenfeuerwerk.
Mögliche Anliegen:
Mit herausforderndem Schülerverhalten umgehen, die eigene Rolle finden, klare Grenzen setzen, schwierige Situationen reflektieren, Elterngespräche vorbereiten und engagiert bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.
Jugendliche stärken
Jugendliche bewegen sich zwischen Erwartungen, Gruppendruck, Leistungsanforderungen und der Frage, wer sie selbst eigentlich sein wollen. In Workshops ab Klasse 9 erhalten sie Raum, eigene Erfahrungen einzuordnen und einen persönlichen Standpunkt zu entwickeln.
Mögliche Anliegen:
Mit Leistungsdruck und Unsicherheit umgehen, die eigene Wahrnehmung ernst nehmen, Konflikte besser verstehen, Grenzen setzen, Verantwortung übernehmen und sich konstruktiv einbringen.
Konflikte klären
Konflikte gehören zum schulischen Alltag. Belastend werden sie, wenn nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander gesprochen wird, Fronten entstehen oder gegenseitiges Vertrauen verloren geht.
Ich moderiere Gespräche zwischen Lehrkräften, Eltern, Schulleitungen und Teams. Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu finden, sondern unterschiedliche Sichtweisen verständlich zu machen und wieder tragfähige Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Mögliche Anliegen:
Festgefahrene Konflikte im Kollegium, Spannungen zwischen Eltern und Schule, schwierige Teamdynamiken, Missverständnisse, Rollenunklarheiten oder belastende Situationen nach einem konkreten Vorfall.
Eltern einbeziehen
Wenn Schule zu Hause immer wieder Sorgen, Druck oder Streit auslöst, brauchen Eltern keine einfachen Erziehungstipps. Sie brauchen Orientierung und konkrete Möglichkeiten, ihr Kind zu begleiten und mit der Schule konstruktiv im Gespräch zu bleiben.
Mögliche Anliegen:
Leistungsdruck und Prüfungsangst, Streit rund um Hausaufgaben und Noten, Rückzug oder Schulvermeidung, Konflikte in der Klasse, Ausgrenzung sowie schwierige Gespräche mit Lehrkräften.
Schulkultur gemeinsam gestalten
Eine gute Schulkultur entsteht dort, wo Menschen sich gehört fühlen, Verantwortung übernehmen dürfen und Konflikte nicht unter den Teppich gekehrt werden. Gemeinsame Werte helfen nur dann, wenn sie im Alltag tatsächlich erlebbar werden.
Mögliche Anliegen:
Eine gemeinsame pädagogische Haltung entwickeln, Zusammenarbeit stärken, Schüler stärker beteiligen, soziale Kompetenzen fördern und einen verlässlichen Umgang mit Konflikten vereinbaren.
Formate
Je nach Anliegen biete ich vertrauliche Einzelbegleitung, Workshops, Impulsvorträge, moderierte Fallberatung, Elternabende, Teamklärung und Mediation an.
Quelle der genannten Zahlen: Deutsches Schulbarometer Lehrkräfte 2026 und Deutsches Schulbarometer Schüler 2025/2026 der Robert Bosch Stiftung.

Feedback
"Sie waren schon als Lehrer damals derjenige, der die Probleme erkannt und sich damit auseinandergesetzt hat."

